Übung mit Herz - für's Herz
111 Schülerinnen und Schüler übten am 25.03.11 den Notfall - mit den Übungskits "Mini-Anne", welche von der Schweizerischen Herzstiftung gratis zur Verfügung gestellt wurden. Unter Anleitung durch Mitglieder des Samaritervereins und den Rettungsdienst des Kantonsspitals OW konnten sich die Jugendlichen innerhalb von 30 Minuten die nötigen Grundkenntnisse der Lebensrettung (Herz-Lungen-Wiederbelebung) aneignen. Einmal jährlich werden dann während drei Jahren die erworbenen Kenntnisse in der Schule wieder aufgefrischt. Die Kits durften die Jugendlichen mit nach Hause nehmen, wo sie auch ihre Familie in der Lebensrettung instruieren können.
"Cool, jetzt können wir helfen, wenn etwas passiert!" Nicht wegschauen sondern helfen, wenn jemand in Not ist - mit den erworbenen Kenntnissen trauen sich die Jugendlichen, zu handeln. Jede Minute zählt, in besonderem Masse bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand.
Schulreise – einmal anders
Iglus im Frühling

Als die 5./6. Mehrjahrgangsklasse am 28. März zum Iglu bauen in die Klewenalp startete, war es im Tal bereits frühlingshaft warm. Schnee war zu diesem Zeitpunkt, selbst von Lungern aus, kaum auszumachen. Nichts desto trotz kämpften sich 22 schwer beladene SchülerInnen bepackt mit Schneeschuhen, warmen Kleidern, Schaufeln, Schneesägen und Essen für drei Tage Richtung Bahnhof. Mit Zug, Bus und Luftseilbahn ging es auf die Klewenalp. Dort auf 1600 Metern zogen nur noch wenige Schneehungrige ihre Spuren in den tiefen Sulzschnee, während sich die Lungerer auf Schneeschuhen Richtung Lagerhaus stapften.
Nach einem kurzen Lunch konnte das Unternehmen Iglubauen starten. An einem schönen Platz ganz in der Nähe des Lagerhauses fand man tatsächlich über EINEN METER tiefen Schnee. Sogleich wurde damit begonnen, Schneeblöcke zu sägen. Die selbst gemachten Schneesägen aus dem Werkunterricht bewiesen ihre Tauglichkeit. An sieben Plätzen wurde gesägt und geschichtet. Nach und nach begannen die Iglus Form anzunehmen. Die SchülerInnen bewiesen grosse Ausdauer und viel Elan, so dass nach 5-6 Stunden Arbeiten sieben halb-fertige Iglus standen. Durchnässt und hungrig freuten sich alle auf das Nachtessen. Salat und Teigwaren mit zwei verschiedenen Saucen tischte die Kochgruppe unter grossem Applaus auf. Einige Unermüdliche genossen noch zur späten Stunde eine Sternschnuppen-Schneeschuhtour. Auf dem Rückweg ohne Fackeln genoss jeder das prächtige Sternenzelt und zum Schluss sichteten einige tatsächlich eine Sternschnuppe!
Waldmorgen KG / US
Im Wald, da gibt es immer viel zu tun für die Kindergärtner, Erst- und Zweitklässler:
- Adrian, Alex und Samira beim Bräteln – da läuft einem doch gleich das Wasser im Mund zusammen!
- Balin, Martin, Dario und Mauro haben ein Igel-Nest selbst gebaut – da freuen sich die Igel auf den Winterschlaf!
- Sindy, Chiara und Tobias freuen sich über die selbstgebaute Feuerstelle.
- Alma und Leonora gönnen sich nach getaner Arbeit ein wohlverdientes Picknick.
- Rahel, Dario, Lynn und Marielen finden ihr Igelnest noch viel besser als das der Jungs!
- 'Halli Hallo da härä cho!!!' rufen Alex, Christian, Ramona und Andi.
Fotos:
Kindergarten und Primarschule singen für einen guten Zweck
Die Lehrpersonen und SchülerInnen der KIPS wollten anstelle einer Weihnachtsfeier die Aktion "Jeder Rappen zählt" von DRS 3 unterstützen. Am 23. Dezember 2010 gaben sie mit viel Engagement ein Platzkonzert auf dem Pausenplatz - ein voller Erfolg! Die zahlreichen Zuhörer belohnten die schönen Gesangsvorträge mit grosszügigen Gaben in den Spendentopf:
Sage und schreibe 219'780 Rappen wurden gespendet!
Herzlichen Dank allen Spendern im Namen der SchülerInnen und Lehrpersonen der KIPS - und der Kinder in Kriegsgebieten!
Fotos:
Der Schulhausumbau - eine Herausforderung
Der lang ersehnte Umbau des Schulhauses Grossmatt konnte im Mai 2010 in Angriff genommen werden. Dies bedeutete für die Lehrpersonen, SchülerInnnen und Handwerker eine grosse Herausforderung, denn während der ganzen Umbauphase fand der Unterricht nach Stundenplan statt. Schulzimmer um Schulzimmer musste vollständig geleert und nach dem Umbau wieder eingeräumt werden; der Unterricht fand statt, obwohl gehämmert, gesägt und gefräst wurde. Der Staub, der dabei entstand, fand sich an allen möglichen und unmöglichen Orten - keine leichte Zeit für unseren Hauswart Neldi Ming.
Doch das Ganze hat sich schliesslich gelohnt: Das Schulhaus Grossmatt bietet nun helle und freundliche Schulzimmer und Gänge, das gesamte Gebäude wurde gut isoliert und mit neuen Fenstern ausgestattet. Die Zeiten, wo es zog und die Nässe bei Regen hereindrückte, sind nun endgültig vorbei.
Am 11. Dezember 2010 öffnete das Schulhaus Grossmatt seine Türen und zeigte sich der Öffentlichkeit. Auch die Besucher waren mit uns einig - ein absolut gelungener Umbau!
Herzlichen Dank an alle, die den Umbau ermöglicht und zum Gelingen beigetragen haben!
